PixDrive

AGB


Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für PixDrive Studio

Stand: Juli 2026

Anbieter der Software und Vertragspartner ist:

Zedfy GmbH
Hangweg 4
13465 Berlin
Deutschland

Vertreten durch den Geschäftsführer Vadim Mousa Telefon: +49 (0) 30 / 505 789 46 E-Mail: info@zedfy.com

Registergericht:
Amtsgericht Berlin-Charlottenburg
HRB 147174 B
USt-IdNr.: DE287752494

(nachfolgend „Anbieter“)


§ 1 Anwendungsbereich, Begriffsbestimmungen

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für die Bereitstellung und Nutzung der Software „PixDrive Studio“ – einer Desktop-Anwendung zur Steuerung, Planung und Automatisierung von Beleuchtungssystemen (u. a. DMX512, Art-Net, sACN E1.31, TPM2.NET, DDP, WARLS) – zwischen dem Anbieter und dem Nutzer (nachfolgend „Sie“ oder „Nutzer“).

(2) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Nutzers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter hat ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt.

(3) Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer selbständigen beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).

(4) Im Sinne dieser AGB bezeichnet:

a) „Demo“ die unentgeltlich und zeitlich unbefristet nutzbare, im Funktionsumfang beschränkte Version der Software (§ 4);

b) „Abonnement“ das kostenpflichtige, zeitlich befristete Recht zur Nutzung der Software im vollen Funktionsumfang gegen wiederkehrende Zahlung (Monats- oder Jahresabonnement);

c) „Lifetime-Lizenz“ das kostenpflichtige, zeitlich unbefristete Recht zur Nutzung der Software im vollen Funktionsumfang gegen einmalige Zahlung;

d) „Seat“ die zulässige Anzahl gleichzeitig aktivierter Installationen je Lizenz;

e) „Kundenbereich“ den unter https://my.pixdrive.studio erreichbaren Bereich zur Verwaltung von Lizenzen, Downloads und Abonnements.

(5) Die Software wird als digitale Dienstleistung bzw. – im Fall der Lifetime-Lizenz – als digitales Produkt im Sinne der §§ 327 ff. BGB bereitgestellt.


§ 2 Vertragsgegenstand, Editionen

(1) Gegenstand dieser AGB ist die Einräumung von Nutzungsrechten an der Software nach Maßgabe der gewählten Edition, die Bereitstellung der Software zum Download sowie deren Aktualisierung nach Maßgabe von § 12.

(2) Der Anbieter stellt die Software in folgenden Editionen bereit:

a) Demo – unentgeltlich, zeitlich unbefristet, im Funktionsumfang beschränkt (§ 4). Eine Registrierung ist nicht erforderlich.

b) Monats-Abonnement – voller Funktionsumfang, Abrechnung monatlich, zwei (2) Seats.

c) Jahres-Abonnement – voller Funktionsumfang, Abrechnung jährlich, drei (3) Seats.

d) Lifetime-Lizenz – voller Funktionsumfang, einmalige Zahlung, unbefristete Laufzeit, zehn (10) Seats (§ 8).

(3) Maßgeblich für den konkreten Funktionsumfang, die Anzahl der Seats, die Laufzeit und die Vergütung der jeweiligen Edition ist die Leistungsübersicht auf der Website unter https://mcp.pixdrive.studio/preise/ in der zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung.

(4) Die Software wird ausschließlich als Download in Objektcode-Form bereitgestellt. Eine Lieferung auf physischen Datenträgern oder eine Herausgabe des Quellcodes erfolgt nicht.

(5) Die technischen Mindestanforderungen (derzeit: macOS 12 Monterey oder neuer bzw. Windows 10 oder 11 in der 64-Bit-Version, jeweils zuzüglich Netzwerkverbindung für die Live-Ausgabe) sind auf der Website ausgewiesen. Es obliegt dem Nutzer, sich vor Vertragsschluss über die Kompatibilität seiner Systemumgebung zu informieren. Zur Prüfung steht die Demo unentgeltlich zur Verfügung.


§ 3 Vertragsschluss, Zahlungsabwicklung über Stripe

(1) Die Darstellung der Software und ihrer Editionen auf der Website stellt kein verbindliches Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots.

(2) Im Bestellprozess wählt der Nutzer eine Edition und wird auf eine vom Zahlungsdienstleister Stripe betriebene Checkout-Seite weitergeleitet. Dort gibt er die erforderlichen Bestell- und Zahlungsdaten ein. Vor dem Absenden der Bestellung werden ihm die wesentlichen Merkmale der Leistung, die Laufzeit, das Abrechnungsintervall sowie der Gesamtpreis einschließlich der anfallenden Steuern zusammengefasst angezeigt; er hat die Möglichkeit, seine Eingaben zu prüfen und zu korrigieren.

(3) Durch Anklicken der entsprechend bezeichneten Schaltfläche gibt der Nutzer ein verbindliches Angebot auf Abschluss des Vertrages ab. Der Anbieter nimmt dieses Angebot an, indem er dem Nutzer die Auftragsbestätigung übersendet oder den Lizenzschlüssel bereitstellt. Der Vertrag kommt ausschließlich zwischen dem Nutzer und dem Anbieter (Zedfy GmbH) zustande.

(4) Stripe (Stripe Payments Europe, Ltd., 1 Grand Canal Street Lower, Grand Canal Dock, Dublin, Irland) wird vom Anbieter ausschließlich als Zahlungsdienstleister eingesetzt. Stripe ist nicht Verkäufer und nicht Vertragspartner des Nutzers hinsichtlich der Software. Rechnungssteller ist der Anbieter.

(5) Für die Nutzung des Checkouts gelten ergänzend die Nutzungs- und Datenschutzbedingungen von Stripe, die dem Nutzer im Bestellprozess zur Kenntnis gebracht werden. Der Anbieter erhält keine vollständigen Zahlungsdaten (z. B. Kreditkartennummern).

(6) Vertragssprache ist Deutsch.

(7) Der Anbieter speichert den Vertragstext nicht gesondert für den Nutzer. Der Nutzer kann diese AGB vor Absenden der Bestellung speichern oder ausdrucken; Rechnung und Bestellbestätigung werden ihm per E-Mail übersandt und stehen im Kundenbereich zum Abruf bereit.


§ 4 Demo-Version

(1) Der Anbieter stellt die Software als unentgeltliche Demo-Version bereit. Die Demo ist zeitlich unbefristet nutzbar und erfordert weder eine Registrierung noch die Angabe von Zahlungsdaten.

(2) Die Demo ist im Funktionsumfang beschränkt. Die Beschränkungen ergeben sich aus der Leistungsübersicht auf der Website und umfassen derzeit insbesondere:

a) die Begrenzung auf ein (1) Gerät und ein (1) Universum (512 Kanäle),

b) einen periodischen Blackout der Live-Ausgabe (alle 30 Sekunden für 2 Sekunden, mit Einblendung „DEMO BLACKOUT“),

c) die Sperrung des Sequencers,

d) die Begrenzung von Lua-Skripten auf 20 Zeilen je Skript,

e) die Sperrung des ZFX-Imports und -Exports,

f) die Sperrung des integrierten MCP-Servers.

(3) Ein automatischer Übergang der Demo in ein kostenpflichtiges Abonnement oder eine kostenpflichtige Lizenz findet nicht statt. Der volle Funktionsumfang wird ausschließlich durch den aktiven Erwerb einer Lizenz freigeschaltet.

(4) Der Anbieter ist berechtigt, den Funktionsumfang der Demo mit Wirkung für künftige Versionen zu ändern oder die Bereitstellung der Demo einzustellen. Ein Anspruch auf dauerhafte Bereitstellung der Demo in unveränderter Form besteht nicht.

(5) Für die unentgeltliche Demo haftet der Anbieter nach Maßgabe von § 14; die Mängelrechte richten sich nach § 13 Abs. 4.


§ 5 Vergütung, Zahlungsbedingungen, Preisänderungen

(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung auf der Website bzw. im Stripe-Checkout ausgewiesenen Preise. Alle Preisangaben verstehen sich in Euro und enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer.

(2) Umsatzsteuer bei Unternehmern. Unternehmer mit Sitz in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union, die im Bestellprozess eine gültige Umsatzsteuer-Identifikationsnummer angeben, erhalten die Leistung ohne Ausweis deutscher Umsatzsteuer; die Steuerschuld geht in diesem Fall auf den Leistungsempfänger über (Reverse-Charge-Verfahren). Der Nutzer ist für die Richtigkeit der angegebenen Umsatzsteuer-Identifikationsnummer verantwortlich. Der zu zahlende Endbetrag wird dem Nutzer vor Abschluss der Bestellung im Checkout angezeigt.

(3) Die Vergütung für ein Abonnement wird zu Beginn jeder Abrechnungsperiode im Voraus fällig und über die hinterlegte Zahlungsmethode automatisch eingezogen. Die Vergütung für eine Lifetime-Lizenz wird mit Vertragsschluss in voller Höhe fällig.

(4) Der Nutzer ist verpflichtet, eine gültige Zahlungsmethode zu hinterlegen und für deren ausreichende Deckung zu sorgen. Kommt es zu einer erfolglosen Abbuchung, ist der Anbieter berechtigt, die Zahlung innerhalb eines angemessenen Zeitraums erneut zu versuchen und den Zugang zu den kostenpflichtigen Funktionen bis zum Ausgleich des offenen Betrags zu sperren. § 10 Abs. 6 bleibt unberührt.

(5) Preisänderungen bei laufenden Abonnements:

a) Der Anbieter ist berechtigt, die Vergütung mit Wirkung für zukünftige Abrechnungsperioden zu ändern, insbesondere um Änderungen bei Kosten für Infrastruktur, Drittanbieterleistungen oder gesetzlichen Abgaben Rechnung zu tragen. Eine Erhöhung ist nur zulässig, soweit sie sachlich gerechtfertigt ist und den Nutzer nicht unangemessen benachteiligt.

b) Der Anbieter informiert den Nutzer mindestens sechs (6) Wochen vor Inkrafttreten in Textform. Der Nutzer ist berechtigt, das Abonnement zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Preisänderung außerordentlich zu kündigen. Macht er hiervon keinen Gebrauch, gilt der geänderte Preis ab der nächsten Abrechnungsperiode.

c) Preisänderungen betreffen bereits erworbene Lifetime-Lizenzen nicht.

(6) Gegen Ansprüche des Anbieters kann der Nutzer nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenforderungen aufrechnen. Ein Zurückbehaltungsrecht kann er nur ausüben, soweit sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.


§ 6 Widerrufsrecht für Verbraucher, Rückgabe von Lizenzschlüsseln

(1) Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Einzelheiten regelt die Widerrufsbelehrung im Anhang zu diesen AGB.

(2) Erklärung des Widerrufs. Der Widerruf kann formlos gegenüber dem Anbieter erklärt werden, insbesondere per E-Mail an info@zedfy.com oder über das Widerrufsformular unter https://my.pixdrive.studio/widerruf. Für die Nutzung des Formulars ist keine Anmeldung erforderlich. Die Nutzung des Formulars ist freiwillig; der Widerruf ist auch auf jedem anderen Weg wirksam, sofern er eine eindeutige Erklärung enthält.

(3) Vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts. Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Anbieter mit der Ausführung des Vertrages begonnen hat, nachdem

a) der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Anbieter vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung beginnt,

b) der Verbraucher bestätigt hat, dass er durch diese Zustimmung mit Beginn der Ausführung sein Widerrufsrecht verliert, und

c) der Anbieter dem Verbraucher eine Bestätigung des Vertrages in Textform zur Verfügung gestellt hat.

Die Zustimmung und die Bestätigung nach lit. a und b werden im Checkout ausdrücklich eingeholt.

(4) Beginn der Ausführung, Aktivierung des Lizenzschlüssels. Der Anbieter beginnt mit der Ausführung des Vertrages, sobald er dem Nutzer den Lizenzschlüssel bereitstellt. Liegen die Voraussetzungen des Absatzes 3 vor, erlischt das Widerrufsrecht mit diesem Zeitpunkt.

Ein einmal aktivierter Lizenzschlüssel kann nicht zurückgegeben werden. Mit der Aktivierung wird der Schlüssel dauerhaft einem Gerät zugeordnet und der volle Funktionsumfang freigeschaltet; die Leistung ist damit erbracht. Eine Rücknahme oder Erstattung aktivierter Lizenzschlüssel ist ausgeschlossen, soweit nicht

a) zwingende gesetzliche Rechte des Verbrauchers entgegenstehen, insbesondere ein noch nicht erloschenes Widerrufsrecht,

b) Mängelrechte nach § 13 bestehen, oder

c) der Anbieter im Einzelfall aus Kulanz etwas anderes zusagt.

(5) Widerruft der Verbraucher rechtzeitig und war das Widerrufsrecht noch nicht nach Absatz 3 erloschen, hat er für den Zeitraum bis zum Widerruf Wertersatz nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften zu leisten, wenn er zuvor ausdrücklich verlangt hat, dass die Ausführung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt.

(6) Für Unternehmer besteht kein Widerrufsrecht. Gegenüber Unternehmern ist die Rücknahme oder Erstattung von Lizenzschlüsseln ausgeschlossen, soweit nicht Mängelrechte nach § 13 bestehen.


§ 7 Bereitstellung, Aktivierung, Lizenzschlüssel

(1) Nach Vertragsschluss und Zahlungseingang stellt der Anbieter dem Nutzer einen Lizenzschlüssel per E-Mail an die im Bestellprozess angegebene Adresse zur Verfügung und macht ihn im Kundenbereich abrufbar. Der Nutzer hat sicherzustellen, dass die angegebene E-Mail-Adresse zutreffend und der Empfang technisch (insbesondere Spamfilter) möglich ist.

(2) Die Leistung gilt als bereitgestellt, sobald dem Nutzer die Software oder ein Mittel des Zugangs zu ihr (Downloadlink, Lizenzschlüssel) zur Verfügung steht (§ 327b Abs. 4 BGB).

(3) Die Aktivierung kostenpflichtiger Editionen erfordert eine Online-Validierung des Lizenzschlüssels gegenüber den Servern des Anbieters. Dabei werden der Lizenzschlüssel und eine Gerätekennung übermittelt. Näheres regelt die Datenschutzerklärung.

(4) Mit der Aktivierung wird der Lizenzschlüssel dem jeweiligen Gerät zugeordnet und der volle Funktionsumfang freigeschaltet. Für die Rückgabe aktivierter Lizenzschlüssel gilt § 6 Abs. 4.

(5) Der Anbieter ist berechtigt, eine Aktivierung zu widerrufen oder zu deaktivieren bei

a) Beendigung des Abonnements,

b) nachgewiesenem Lizenzmissbrauch, insbesondere Nutzung über die eingeräumte Anzahl an Seats hinaus oder Weitergabe des Lizenzschlüssels an Dritte,

c) Rückbuchung oder ausbleibender Zahlung.

(6) Der Nutzer ist für den Download, die Installation und die Sicherung seiner eigenen Daten selbst verantwortlich.


§ 8 Lifetime-Lizenz

(1) Die Lifetime-Lizenz wird als Angebot des Anbieters bereitgestellt, das dieser jederzeit mit Wirkung für die Zukunft ändern oder einstellen kann. Bereits erworbene Lifetime-Lizenzen bleiben von einer Einstellung des Angebots unberührt.

(2) Der Erwerb einer Lifetime-Lizenz begründet ein zeitlich unbefristetes Nutzungsrecht nach Maßgabe von § 9. Ein Abonnement wird hierdurch nicht begründet; eine wiederkehrende Zahlung erfolgt nicht.

(3) Umfang der Aktualisierungen. Der Anbieter stellt dem Inhaber einer Lifetime-Lizenz Aktualisierungen der Software ohne zusätzliche Vergütung zur Verfügung, solange er die Software fortentwickelt und vertreibt. Ein Anspruch auf die Entwicklung oder Bereitstellung bestimmter Funktionen, Versionen oder auf die Unterstützung künftiger Betriebssystemversionen besteht nicht.

(4) Einstellung des Produkts. Stellt der Anbieter die Software dauerhaft ein, endet die Pflicht zur Bereitstellung von Aktualisierungen. Das eingeräumte Nutzungsrecht an der zuletzt bereitgestellten Version sowie die Aktivierbarkeit bereits erworbener Lizenzen bleiben hiervon unberührt; der Anbieter wird zumutbare Vorkehrungen treffen, damit die Software weiterhin genutzt werden kann. Ein Anspruch auf Rückerstattung der Einmalzahlung besteht nicht, soweit die Software zum Zeitpunkt der Einstellung bereits über einen angemessenen Zeitraum vertragsgemäß nutzbar war. Die gesetzliche Aktualisierungspflicht gegenüber Verbrauchern nach § 327f BGB bleibt unberührt.

(5) Die Lifetime-Lizenz ist nicht übertragbar.


§ 9 Nutzungsrechte

(1) Die Software und die zugehörige Dokumentation sind urheberrechtlich geschützt. Der Anbieter räumt dem Nutzer die nachfolgenden Rechte ein – bei Abonnements für die Dauer des Abonnements, bei der Lifetime-Lizenz zeitlich unbefristet, bei der Demo für die Dauer ihrer Nutzung.

(2) Umfang. Der Nutzer erhält ein nicht ausschließliches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Recht, die Software bestimmungsgemäß zu nutzen. Die Software darf auf so vielen Geräten aktiviert werden, wie die erworbene Edition Seats vorsieht (§ 2 Abs. 2). Die Nutzung ist sowohl unter macOS als auch unter Windows zulässig; Projektdateien sind zwischen beiden Systemen austauschbar.

(3) Erlaubte Nutzungen. Der Nutzer darf die Software installieren, laden, anzeigen, ablaufen lassen und bestimmungsgemäß nutzen sowie eine angemessene Anzahl an Sicherungskopien gemäß § 69d Abs. 2 UrhG erstellen. Die Nutzung ist auch zu gewerblichen Zwecken zulässig, einschließlich der Erstellung und Aufführung von Lichtshows für Dritte. Die Rechte aus §§ 69d, 69e UrhG bleiben unberührt.

(4) Untersagte Nutzungen. Dem Nutzer ist insbesondere untersagt,

a) die Software oder Teile davon zu vermieten, zu verleasen, zu verleihen, zu unterlizenzieren oder öffentlich zugänglich zu machen,

b) die Software außerhalb der Rechte aus §§ 69d, 69e UrhG zu dekompilieren, zurückzuentwickeln oder zu disassemblieren,

c) Urheberrechtsvermerke, Marken, Seriennummern oder sonstige Kennzeichen zu entfernen oder zu verändern,

d) Lizenzschlüssel, Aktivierungscodes oder Zugangsdaten zum Kundenbereich weiterzugeben oder Dritten zugänglich zu machen,

e) technische Schutzmaßnahmen oder die Beschränkungen der Demo (§ 4 Abs. 2) zu umgehen,

f) die Software in Umgebungen zu betreiben, die gezielt der Umgehung von Lizenz- oder Nutzungsbeschränkungen dienen.

(5) Ende der Lizenz. Mit Beendigung eines Abonnements enden die daraus folgenden Nutzungsrechte. Der Nutzer ist verpflichtet, die Nutzung der kostenpflichtigen Funktionen einzustellen. Die Nutzung der Demo bleibt ihm unbenommen. Lokal erstellte Projektdateien bleiben in jedem Fall beim Nutzer und verbleiben auf seinem Gerät.

(6) Jede über den eingeräumten Umfang hinausgehende Nutzung bedarf der vorherigen Zustimmung des Anbieters in Textform und kann gesondert vergütet werden.


§ 10 Laufzeit und Kündigung von Abonnements

(1) Die Laufzeit ergibt sich aus der gewählten Edition und wird dem Nutzer vor Vertragsschluss im Checkout angezeigt (Monats- oder Jahresabonnement).

(2) Automatische Verlängerung. Das Abonnement verlängert sich nach Ablauf der Mindestlaufzeit automatisch auf unbestimmte Zeit, sofern es nicht zuvor gekündigt wird.

(3) Kündigung durch den Nutzer. Der Nutzer kann das Abonnement

a) während der Mindestlaufzeit zu deren Ablauf und

b) nach Ablauf der Mindestlaufzeit jederzeit mit einer Frist von einem (1) Monat zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums

kündigen.

(4) Kündigungsschaltfläche (§ 312k BGB). Verbraucher, die das Abonnement über die Website abgeschlossen haben, können die Kündigung jederzeit über die Schaltfläche „Verträge kündigen“ erklären. Diese ist im Fußbereich jeder Seite verlinkt und ohne Anmeldung erreichbar unter:

https://my.pixdrive.studio/kuendigen

Über die dort bereitgestellte Kündigungsseite kann der Nutzer die Art der Kündigung, im Fall einer außerordentlichen Kündigung deren Grund, den gewünschten Kündigungszeitpunkt sowie die zu seiner Identifikation erforderlichen Angaben mitteilen und die Kündigung mit der Bestätigungsschaltfläche „Jetzt kündigen“ abgeben.

Der Anbieter bestätigt dem Nutzer den Inhalt der Kündigung, den Zeitpunkt ihres Zugangs (Datum und Uhrzeit) sowie den Zeitpunkt, zu dem das Vertragsverhältnis endet, unverzüglich in Textform an die vom Nutzer angegebene E-Mail-Adresse. Die Kündigung wird mit ihrem Zugang wirksam; sie steht nicht unter dem Vorbehalt einer Prüfung durch den Anbieter.

(5) Weitere Kündigungswege. Die Kündigung ist darüber hinaus jederzeit formlos in Textform möglich, insbesondere per E-Mail an info@zedfy.com. Zusätzlich stellt der Anbieter im Kundenbereich eine Abo-Verwaltung bereit, über die der Nutzer sein Abonnement ebenfalls kündigen kann. Diese zusätzlichen Wege lassen die Kündigungsmöglichkeit nach Absatz 4 unberührt.

(6) Außerordentliche Kündigung durch den Anbieter. Der Anbieter kann das Abonnement außerordentlich kündigen und den Zugang zu den kostenpflichtigen Funktionen sperren, wenn der Nutzer

a) wiederholt oder schwerwiegend gegen § 9 verstößt,

b) trotz Mahnung mit der Zahlung in Höhe von mindestens zwei aufeinanderfolgenden Abrechnungsperioden in Verzug ist, oder

c) die Software in einer Weise nutzt, die Rechte Dritter oder geltendes Recht verletzt.

(7) Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt im Übrigen unberührt.

(8) Bei Kündigung während einer laufenden Abrechnungsperiode bleibt der Zugang zu den kostenpflichtigen Funktionen bis zum Ende der bezahlten Periode bestehen. Eine anteilige Erstattung bereits gezahlter Beträge erfolgt nicht, soweit sich aus zwingendem Recht nichts anderes ergibt.

(9) Die Lifetime-Lizenz unterliegt keiner Kündigung; § 8 bleibt unberührt.


§ 11 Pflichten des Nutzers

(1) Der Nutzer ist verpflichtet,

a) Lizenzschlüssel, Zugangsdaten und Passwörter sorgfältig aufzubewahren und vor dem Zugriff Dritter zu schützen,

b) die Software nur in einer für den Einsatzzweck geeigneten Systemumgebung zu betreiben und die technischen Mindestanforderungen einzuhalten,

c) eigene Daten regelmäßig zu sichern,

d) den Anbieter unverzüglich zu informieren, wenn Anhaltspunkte für einen Missbrauch seines Lizenzschlüssels oder Kundenkontos bestehen.

(2) Professioneller Einsatz und Veranstaltungsbetrieb. Beim Einsatz der Software im Rahmen professioneller Veranstaltungen, in Theatern, auf Bühnen, in öffentlich zugänglichen Installationen oder in vergleichbaren Umgebungen ist der Nutzer verpflichtet, geeignete Ausfall- und Notfallkonzepte vorzuhalten (z. B. Backup-Systeme, Notbeleuchtung, manuelle Steuerung). Die Software ist nicht zur Steuerung sicherheitskritischer oder lebenserhaltender Systeme bestimmt.

(3) Der Nutzer ist für die Einhaltung der am Einsatzort geltenden Vorschriften, insbesondere zur Veranstaltungssicherheit und zu Stroboskop- bzw. Blitzeffekten, selbst verantwortlich.


§ 12 Aktualisierungen (Updates)

(1) Gegenüber Verbrauchern gilt die gesetzliche Aktualisierungspflicht nach § 327f BGB: Der Anbieter stellt während des maßgeblichen Zeitraums Aktualisierungen bereit, die erforderlich sind, um die Vertragsmäßigkeit der Software zu erhalten – insbesondere funktionserhaltende und sicherheitsrelevante Updates.

(2) Der maßgebliche Zeitraum entspricht

a) bei Abonnements der Laufzeit des Abonnements,

b) bei der Lifetime-Lizenz dem Zeitraum, den der Verbraucher aufgrund der Art und des Zwecks der Software sowie unter Berücksichtigung der Umstände und der Art des Vertrages erwarten kann; ergänzend gilt § 8 Abs. 3 und 4.

(3) Ein Anspruch auf die Bereitstellung konkreter neuer Funktionen (Feature-Updates) besteht nicht.

(4) Installiert der Nutzer eine bereitgestellte Aktualisierung nach Absatz 1 nicht oder nicht ordnungsgemäß innerhalb einer angemessenen Frist, obwohl er hierüber informiert wurde, haftet der Anbieter nicht für Mängel, die allein auf der fehlenden Aktualisierung beruhen.


§ 13 Mängelhaftung

(1) Gegenüber Verbrauchern richtet sich die Mängelhaftung nach den gesetzlichen Vorschriften (§§ 327d ff. BGB).

(2) Gegenüber Unternehmern gilt ergänzend und abweichend:

a) Als Beschaffenheit gilt nur die Leistungsbeschreibung des Anbieters auf der Website und in der Dokumentation als vereinbart, nicht hingegen sonstige öffentliche Äußerungen oder Werbung.

b) Bei Mängeln leistet der Anbieter nach seiner Wahl Nacherfüllung durch Mangelbeseitigung (z. B. Update, Patch oder Workaround) oder durch Bereitstellung einer mangelfreien Version. Schlägt die Nacherfüllung nach angemessener Frist fehl, kann der Nutzer Minderung verlangen oder den Vertrag außerordentlich kündigen bzw. vom Vertrag zurücktreten.

c) Offensichtliche Mängel sind unverzüglich, spätestens innerhalb von sieben (7) Tagen nach Kenntnis, in Textform zu rügen.

d) Die Verjährungsfrist für Ansprüche wegen Mängeln beträgt ein (1) Jahr. Dies gilt nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden, im Fall einer übernommenen Garantie, bei Arglist sowie bei gesetzlichen Rückgriffsansprüchen.

(3) Software kann nach dem Stand der Technik nicht vollständig fehlerfrei erstellt werden. Ein Mangel liegt nur vor, wenn die Software eine in der Dokumentation oder in den vereinbarten Spezifikationen beschriebene Funktion nicht oder nicht in vertretbarer Weise erfüllt.

(4) Demo. Für die unentgeltlich bereitgestellte Demo bestehen Mängelrechte nur nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften für unentgeltliche Verträge. Der Anbieter schuldet insbesondere keine bestimmte Verfügbarkeit oder Funktionsfähigkeit der Demo.


§ 14 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt

a) bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit,

b) für die Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,

c) nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes,

d) im Umfang einer übernommenen Garantie.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht – eine Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf) ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

(3) Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters ausgeschlossen.

(4) Soweit die Haftung ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung der gesetzlichen Vertreter, Erfüllungsgehilfen und Mitarbeiter des Anbieters.

(5) Datenverlust. Die Haftung für Schäden durch Datenverlust ist auf den Aufwand beschränkt, der bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Datensicherung durch den Nutzer zur Wiederherstellung der Daten erforderlich gewesen wäre.

(6) Einsatz in Produktions-, Bühnen- und Installationsumgebungen. Für Schäden, die darauf beruhen, dass der Nutzer entgegen § 11 Abs. 2 keine geeigneten Ausfall- und Notfallkonzepte vorgehalten hat, haftet der Anbieter nicht, soweit nicht ein Fall des Absatzes 1 vorliegt.


§ 15 Integration mit Drittsystemen (DMX, WLED, MCP, KI-Assistenten)

(1) Die Software unterstützt die Anbindung an Hard- und Softwaresysteme Dritter, insbesondere DMX-Interfaces, Art-Net-, sACN-, TPM2.NET-, DDP- und WARLS-fähige Geräte (u. a. WLED- und Advatek-Controller) sowie externe Dienste über das Model Context Protocol (MCP) einschließlich großer Sprachmodelle (LLMs).

(2) Für Funktionsfähigkeit, Verfügbarkeit, Sicherheit und rechtmäßige Nutzung solcher Drittsysteme ist ausschließlich der Nutzer verantwortlich. Der Anbieter hat auf sie keinen Einfluss. Ändern sich Schnittstellen, APIs oder Zugangsvoraussetzungen dieser Systeme, kann dies die Funktionsfähigkeit einzelner Integrationen beeinträchtigen, ohne dass hierin ein Mangel der Software liegt.

(3) MCP-Server. Der in der Software enthaltene MCP-Server ist standardmäßig deaktiviert, läuft ausschließlich lokal (127.0.0.1) und kann vom Nutzer mit einem Passwort abgesichert werden. Der Nutzer ist verpflichtet, bei Aktivierung geeignete Freigabemechanismen und Begrenzungen zu konfigurieren. Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die auf fehlerhafte, unsichere oder ungeeignete Konfigurationen solcher Integrationen zurückzuführen sind, insbesondere nicht für Steuerbefehle, die durch angebundene Sprachmodelle oder Automatisierungen ausgelöst werden.


§ 16 Datenschutz

Für die Verarbeitung personenbezogener Daten gelten die Informationen in der Datenschutzerklärung des Anbieters, abrufbar unter https://mcp.pixdrive.studio/datenschutz/. Für die Verarbeitung durch Stripe im Rahmen der Zahlungsabwicklung gelten zusätzlich die Datenschutzhinweise von Stripe.


§ 17 Änderung dieser AGB

(1) Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, soweit dies aus triftigem Grund erforderlich ist – insbesondere aufgrund geänderter Rechtslage oder Rechtsprechung, technischer Änderungen oder Änderungen bei eingesetzten Drittanbieterleistungen – und der Nutzer hierdurch nicht unzumutbar benachteiligt wird. Die vertraglichen Hauptleistungen und die Vergütung sind von dieser Änderungsbefugnis nicht erfasst.

(2) Der Anbieter teilt beabsichtigte Änderungen mindestens sechs (6) Wochen vor Inkrafttreten in Textform mit und erläutert sie verständlich.

(3) Gegenüber Verbrauchern werden Änderungen nur wirksam, wenn der Verbraucher ihnen ausdrücklich zustimmt. Stimmt er nicht zu, besteht der Vertrag zu den bisherigen Bedingungen fort; der Anbieter kann das Abonnement in diesem Fall ordentlich nach § 10 kündigen, sofern ihm die Fortführung zu den bisherigen Bedingungen unzumutbar ist.

(4) Gegenüber Unternehmern gelten Änderungen als genehmigt, wenn der Unternehmer ihnen nicht innerhalb von sechs (6) Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung in Textform widerspricht. Auf diese Folge weist der Anbieter in der Mitteilung ausdrücklich hin.

(5) Für Inhaber einer Lifetime-Lizenz gelten Änderungen dieser AGB nicht, soweit sie den Umfang der eingeräumten Nutzungsrechte oder die Regelungen des § 8 nachteilig verändern.


§ 18 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dem Verbraucher hierdurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Rechts des Staates seines gewöhnlichen Aufenthalts entzogen wird.

(2) Ist der Nutzer Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen oder hat er keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland oder der EU, ist ausschließlicher Gerichtsstand Berlin. Der Anbieter ist berechtigt, den Nutzer auch an dessen allgemeinem Gerichtsstand zu verklagen.

(3) Online-Streitbeilegung. Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr/. Der Anbieter ist weder bereit noch verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

(4) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen Regelung tritt die gesetzliche Regelung.


Anhang: Widerrufsbelehrung für Verbraucher

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns

Zedfy GmbH Hangweg 4 13465 Berlin Deutschland E-Mail: info@zedfy.com Telefon: +49 (0) 30 / 505 789 46

mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Alternativ können Sie den Widerruf über das Online-Formular unter https://my.pixdrive.studio/widerruf erklären. Wir bestätigen Ihnen den Eingang eines solchen Widerrufs unverzüglich in Textform.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Wertersatz bei vorzeitigem Beginn der Ausführung

Haben Sie verlangt, dass die Leistung während der Widerrufsfrist beginnt, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts unterrichten, bereits erbrachten Leistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Leistungen entspricht.

Vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts

Ihr Widerrufsrecht erlischt, wenn wir mit der Ausführung des Vertrages begonnen haben, nachdem Sie

  1. ausdrücklich zugestimmt haben, dass wir mit der Ausführung des Vertrages vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, und
  2. Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie durch Ihre Zustimmung mit Beginn der Ausführung des Vertrages Ihr Widerrufsrecht verlieren, und
  3. wir Ihnen eine Bestätigung des Vertrages in Textform zur Verfügung gestellt haben.

Muster-Widerrufsformular

(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)

An: Zedfy GmbH, Hangweg 4, 13465 Berlin, Deutschland · E-Mail: info@zedfy.com

Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Bereitstellung der folgenden digitalen Leistung (*):

______________________________________

Bestellt am (*) / erhalten am (*): _____________

Name des/der Verbraucher(s): _____________

Anschrift des/der Verbraucher(s): _____________

Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier): _____________

Datum: _____________

(*) Unzutreffendes streichen.

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